Christian Zenger – IT Security made in Bochum

Wenn man sich mit IT Security und Kryptografie auskennt kommt man irgendwann zu dem Punkt an dem man sich fragt ob man zu den Guten oder zu den Bösen gehören will. Christian Zenger ist Gründer und Geschäftsführer der auf besonders handhabbare Cyber-Security Lösungen spezialisierten PHYSEC GmbH aus Bochum. Zuvor forschte Christian im Bereich der angewandten Kryptografie am renommierten Bochumer Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit (an der RUB), an militärischen Forschungsinstituten in Deutschland sowie an einer namenhaften Universität in Massachusetts USA. Christian wird darüber sprechen wie neue Online-Geschäftsmodelle (die Guten aber insbesondere die Bösen) das Internet der Dinge beeinflussen. Sein Team arbeitet täglich an Post-Black-Market orientierten Sicherheitslösungen zur Minimierung potenziell erfolgreicher Hacks. Vielen Dank für das nette Interview!

Stell Dich doch bitte einmal vor.

Mein Name ist Christian Zenger, ich bin geborener Kölner und bin über Boston zur Hackerhochburg Bochum gekommen. Zurzeit bin ich Wissenschaftler am HGI und CEO der PHYSEC GmbH. Ich beschäftige mich mit allen Aspekten der Digitalisierung, aber insbesondere mit der Cyber-Security. Meiner Meinung nach sind (White-Hat) Hacker ein wesentlicher Bestandteil des digitalen Immunsystems.

Welche Berührungspunkte hast Du zur Digitalen Transformation und was bedeutet das für Dich?

Im Rahmen der Digitalisierung von Maschinen und Prozessen beschäftigt sich mein Team mit den verbundenen Cyber-Security Risiken. Wir sorgen dafür dass Sicherheits- und Privatsphärenrelevante Fehler, bekannt aus dem historischen Internet, im Internet der Dinge nicht wiederholt werden.

Worüber wirst Du bei Koks.digital deinen Vortrag halten?

Ich starte mit der Frage, was eigentlich ein gut ausgebildeter Sicherheitsexperte – alias Hacker – machen kann, wenn er die Uni verlässt? Ich werde dann darüber sprechen wie neue Cyber-Geschäftsmodelle (die Guten aber auch die Bösen) das Internet der Dinge beeinflussen. Des Weiteren veranschaulichen wir welche einfachen Regeln beachtet werden müssen um Risiken der Digitalisierung zu minimieren.

Was verbindet Dich mit dem Ruhrpott?

Bochum ist international (leider weniger im Ruhrgebiet selbst) für Kryptographie und angewandte IT-Security bekannt. Das HGI, angesiedelt an der Ruhr Universität, ist das größte IT-Security Ausbildungszentrum Europas und ist dank seiner exzellenten Forschungsergebnisse weltweit führend. IT-Security Firmen gehören daher nach Bochum, so die PHYSEC GmbH.

Danke Hannes

Im Laufe seines Lebens trifft man sie manchmal, eine seltene Art Mensch, die herauszustechen scheint, Menschen, die durch ihr Tun und Handeln wirken und dabei wie ein Brennglas das Wesentliche des Menschseins fokussieren. Und nur allzu oft sind solche Menschen für einen selbst ein moralischer Gradmesser für das eigene Tun und Handeln, eine wohltuende Stimme, die einem selbst aus der Seele zu sprechen scheint.

Dein Tun und Handeln war im Netz sichtbar. Wie Du einmal sagtest, so warst Du gefühlt Dein ganzes Leben bereits online – das Internet als Ideenraum, als Brücke zwischen Menschen. Du nanntest das Netz Digitalien. Ein Land, in dem Du Dich auskanntest. Ein Land, in dem Du Dich wohlfühltest, eine zweite Heimat.

„Das Netz ist ein guter Ort, wenn wir ihn dazu machen“, hast Du einmal gesagt. „Und wie wir das hinkriegen ist uns zu verdeutlichen: Wir müssen authentisch sein, wir müssen sichtbar sein und es braucht gute Ideen, aber 100 gute Ideen nutzen gar nichts, wenn wir nicht ins Machen kommen.“

Jetzt fehlt uns einer dieser Macher, eines dieser Brenngläser, einer dieser Leuchttürme, der in der digitalen Landschaft unprätentiös das Wort erhob für die gute Sache. Lieber Hannes, wir werden unser Möglichstes tun, um Dir Deinen letzten Wunsch zu erfüllen:

„Schaut in jeder Situation nach vorn. Seid achtsam mit euch selbst und dann aufeinander. Macht die Welt im Großen und im Kleinen wieder zu einem guten Ort. Lebt den Gedanken, dass das gemeinsame Miteinander möglich ist, weiter. Das wäre mir ein letzter Trost. Vielleicht bekommt mein Dasein dann doch noch einen Sinn.“

Danke Hannes, für die gemeinsame gute Zeit!

‪#‎wirfürhannes‬

Johannes Korten – Social Media Marketing

Zum Ende der Arbeitswoche gibt es von uns den nächsten Speaker auf Koks.digital – Johannes Korten. Hannes ist Experte für Innovation und Online-Kommunikation der GLS Bank Bochum. Seit April 2016 verantwortet er den Aufbau einer neuen, umfassenden digitalen Plattform des Hauses. Lange Zeit war er auch für die Markenführung der Bank zuständig. Im Jahr 2015 wurde er für seine Online-Hilfsaktion #einBuchfuerKai mit dem Virenschleuderpreis in der Kategorie “Persönlichkeit des Jahres” ausgezeichnet. Im Interview stellt er sich nun persönlich vor.

Stell Dich doch bitte einmal vor.

Mein Name ist Hannes und ich bin seit nunmehr 9 1/2 Jahren bei der GLS Bank für die Online-Kommunikation des Hauses verantwortlich. In diesem Zusammenhang haben wir sowohl die interne wie die externe Kommunikation digital auf frische Beine gestellt und waren jeweils die erste Bank in Deutschland, die ein Corporate Blog hatte und in Sozialen Medien wie twitter, Facebook und Co. aktiv war. Neben der Online-Kommunikation der Bank habe ich lange Zeit auch das Thema Branding in der Bank verantwortet.

Seit Beginn des Jahres beschäftige ich mich gemeinsam mit mehreren Kolleginnen und Kollegen mit dem Aufbau eines digitalen Portals für die Bank, über das künftig diverse digitale Angebote des Hauses aber auch von Dritten erreichbar sein werden. Das Portal und die dahinter liegenden Plattformen sollen künftig der Ort im Netz werden, an dem Menschen alle Infos und Services finden, wenn sie ihr Leben nachhaltiger gestalten möchten.

Welche Berührungspunkte hast Du zur Digitalen Transformation und was bedeutet das für Dich?

Die Bankbranche befindet sich derzeit inmitten radikaler Umbrüche. Die überbordende Regulatorik, die aktuelle Niedrigzinssituation und nicht zuletzt die immer rasanter fortschreitende Digitalisierung verlangen nach neuen Antworten und Angeboten. Zahlreiche FinTechs bieten smarte Lösungen für Teil-Probleme oder Aspekte, die wir als Banken bislang nicht zufriedenstellend lösen konnten. Ich freue mich sehr, mit dem Portal-Projekt an einem zukunftsweisenden digitalen Angebot für unsere Kundinnen und Kunden mitarbeiten zu dürfen.

Persönlich arbeite ich seit nunmehr knapp 20 Jahren im Bereich des digitalen Wandels. Auch privat habe ich mich seit jeher mit dem Netz und den sich darin bietenden Chancen und Möglichkeiten befasst. Ich bin immer wieder begeistert, welche positiven Effekte sich über die Kollaboration im Netz erzielen lassen. Meine feste Überzeugung ist, dass das Netz ein guter Ort ist, wenn wir es gemeinsam dazu machen.

Worüber wirst Du bei Koks.digital deinen Vortrag halten?

Bei Koks.digital werde ich über die Herausforderungen einer stringenten Markenführung in Sozialen Netzwerken sprechen. Welche handwerklichen, strukturellen aber auch kulturellen Voraussetzungen braucht es, um als Unternehmen in Sozialen Netzwerken erfolgreich und glaubwürdig mit Menschen zu interagieren. Wie sieht sie aus, die Corporate Digital Identity? Und welche Rolle spielen dabei die digitalen Identitäten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

Was verbindet Dich mit dem Ruhrpott und wie siehst Du hier die Zukunft des Digitalen Marketings?

Ich bin gebürtiger Revierbewohner und komme ursprünglich aus Herne, nicht aus Wanne Eickel. Im Alter von acht Jahren zog ich dann mit meinen Eltern nach Bochum, wo ich mit Ausnahme eines knapp zweijährigen beruflichen Ausflugs nach Hannover seitdem lebe. Ich erlebe seit Jahren eine prosperierende Szene im Ruhrgebiet, die sich mit digitalen Entwicklungen auf unterschiedlichsten Ebenen befasst. Die große Stärke sehe ich vor allem in der vielfältigen Hochschullandschaft, die immer wieder spannende Impulse setzt, wenn es um digitale Angebote und Services geht. Was das digitale Marketing angeht, hat die Region sicher noch Potenzial, aber ich bin sicher, dass Formate und Veranstaltungen wie Koks.digital einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass dieses Potenzial gehoben wird. Glück auf!

Marcel Schöne – Customer Journey Analyse

Heute wollen wir Euch einen weiteren unserer Speaker bei Koks.digital vorstellen, sein Name ist Marcel Schöne. Er ist Gründer und Geschäftsführer der auf digitalen Vertrieb spezialisierten uppr GmbH aus Essen. Zuvor war Marcel Group Head in einer großen deutschen Performance-Agentur und hat auf Unternehmensseite Online Marketing und E-Commerce Projekte erfolgreich durchgeführt. Auch wenn Marcel ursprünglich aus dem beschaulichen Sauerland stammt hat er eine lange Verbindung zum Ruhrgebiet. So hat er 5 Jahre in Essen gelebt und u.a. in Dortmund studiert, bevor es ihn in den „Vorort“ Düsseldorf verschlagen hat.

Stell Dich doch bitte einmal vor.

Mein Name ist Marcel, ich bin zarte 30 Jahre jung und komme aus einem der Vororte des Ruhrgebiets, Düsseldorf. Ich bin Gründer und Geschäftsführer der uppr GmbH mit Sitz in Essen. Im Bereich des digitalen Marketings mache ich sehr viel. Zusammenfassend sage ich immer gerne, ich versuche gemeinsam mit unserem Team, die Sales-Ziele unserer Kunden zu erreichen.

Dabei entwickeln und/oder überprüfen wir u.a. digitale Vertriebsstrategien, bauen neue Vertriebskanäle auf oder optimieren diese. Gleichzeitig übernehmen wir die Steuerung einzelner Kanäle über unsere „Performance Networks“ in enger Abstimmung mit dem Kunden. Eines unserer wichtigsten Instrumente dabei ist die Durchführung von Customer Journey Analysen und die Attribution der Medialeistung. Dabei haben wir die Absicht, die optimale Budgetallokation im Hinblick auf das jeweilige Ziel des Kunden zu erreichen.

Kurz zu meinem Hintergrund: Nachdem ich erste Erfahrungen u.a. bei HRS und BBDO-Consulting gesammelt habe, habe ich für Tele2 in Deutschland das Online Marketing betreut bevor ich als GroupHead in die „performance-Marketing-Agenturszene“ eingetaucht bin und als Interims Manager tätig war.

Welche Berührungspunkte hast Du zur Digitalen Transformation und was bedeutet das für Dich?

Eine Menge. Die digitale Transformation ist omnipräsent, sowohl in meinem beruflichen, als auch in meinem privaten Leben. Die wichtigste Frage ist aus meiner Sicht aber: Was ist überhaupt digitale Transformation? Klar, die Kommunikationswege haben sich in den letzten Jahren konsequent und in einem noch nie dagewesenen Tempo geändert – sowohl im beruflichen, als auch im privaten Alltag. Nur ein kleines Beispiel: Wer hätte vor 5 Jahren gedacht, dass man Flugtickets super einfach über den Facebook Messenger buchen kann?

Gleichzeitig bedeutet digitale Transformation für mich auch die Nutzbarmachung der mannigfaltigen Informationen, die gerade in digitalen Umfeldern zur Verfügung stehen – im Sinne der Endverbraucher zur Schaffung eines Mehrwertes. Das können unternehmensinterne Prozesse sein, die dem Unternehmen ermöglichen, ein besseres oder günstigeres Produkt bzw. eine Dienstleistung anzubieten. Genauso kann es aber auch die Individualisierung und konsequente Personalisierung von z.B. Websites oder Werbeanzeigen sein. Hierbei ist aus meiner Sicht der digitale Reifegrad entscheidend um einen klaren Mehrwert im relevanten Wettbewerbsumfeld zu erarbeiten. Wichtig dabei ist, dass Unternehmen ständig am Ball bleiben müssen um von Ihren Mitbewerbern nicht überholt zu werden.

Worüber wirst Du bei Koks.digital deinen Vortrag halten?

Im Kern wird es höchstwahrscheinlich darum gehen, wie es Unternehmen egal welcher Größe schaffen können, auf die individuellen Bedürfnisse Ihrer relevanten Zielgruppen individuell einzugehen. Dazu werde ich Beispiele von Kaufentscheidungsprozessen vorstellen und anhand dieser beispielhaft Learnings und Quick-Wins von Customer Journey Analysen vorstellen.

Was verbindet Dich mit dem Ruhrpott und wie siehst Du hier die Zukunft des Digitalen Marketings?

Das Wichtigste: Meine Oma stammt aus dem Herzen des Ruhrgebiets – es schlägt also das „richtige“ Blut in meinen Adern! Ich habe 5 Jahre in Essen gelebt, 2 Jahre in Dortmund studiert, bei der Ruhr Tourismus GmbH geholfen, die „Metropole Ruhr“ mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen und vor allem die Menschen hier (mit all ihren Eigenarten) lieben gelernt.

Die Zukunft des Ruhrgebiets im Bereich der digitalen Wirtschaft sehe ich als rosig an. Dazu muss man sich nur die großen Konzerne mit Ihren digitalen Wachstumsbemühungen ansehen. Insbesondere freue ich mich aber über die Vielzahl an wirklich sehr guten, kleinen und mittleren Agenturen, Dienstleistern und weiteren Playern! Wir müssen nur gemeinsam das Ruhrgebiet als Zentrum der Digitalwirtschaft weiter in den Vordergrund stellen – mit Koks.digital und z.B. dem OMpott sind wir auf einem sehr guten Weg!

Jan Stranghöner – New Platform Advertising

Weiter geht es mit der Vorstellung unserer Speaker bei der ersten Ausgabe von Koks.digital! Als nächstes ist Jan Stranghöner an der Reihe. Jan ist Online Marketing Consultant aus Köln. Bevor er sich vor einem Jahr selbstständig gemacht hat, war er bei der Mediengruppe DuMont und dort für 7 Tageszeitungstitel Produktmanager SEO und Social Media. Zwar sind sich Rheinländer und Ruhrpottler nicht immer ganz grün, aber da will Jan mal nicht so sein und ist bereit, sein geballtes Know-How zum Thema „New Platform Advertising“ mit uns zu teilen. Aber erstmal stellt er sich Euch in einem kurzen Interview vor. Danke dafür!

Stell Dich doch bitte einmal vor.

Hallo zusammen, ich bin Jan und bin mit Beginn meines Studiums 2009 in Köln in das digitale Marketing gerutscht. Erst Studi in einer Agentur, dann Werksstudent in der Mediengruppe DuMont. Dort habe ich dann auch im Produktmanagement nach meinem Studium angefangen zu arbeiten. Als Produktmanager SEO & Social Media habe ich bis April 2015 die 7 Tageszeitungsmarken (EXPRESS, Kölner Stadt-Anzeiger, Hamburger Morgenpost, Berliner Zeitung, Berliner Kurier, Mitteldeutsche Zeitung) unterstützt sich den immer dynamischer werdenden Rahmenbedingungen, sowohl inhaltlich als auch technisch, anzupassen.
Seit April 2015 bin ich nun selbstständig und berate Unternehmen bei der inhaltlichen und technischen Ausrichtung in den digitalen Marketingkanälen.

Welche Berührungspunkte hast Du zur Digitalen Transformation und was bedeutet das für Dich?

Ich durfte im Zuge der digitalen Transformation in der Mediengruppe DuMont viele Schulungen und Workshops für die Redaktion, die Vermarktung und weitere Unternehmenseinheiten geben. Zudem war ich Teil einer Arbeitsgruppe, die Vorschläge und Konzepte im Zuge der Neuausrichtung der Mediengruppe entwickeln durfte. Aktuell ist die digitale Transformation bei allen Kunden die ich betreue ein großes Thema. Die meisten haben bereits begonnen Strukturen und Prozesse neu aufzustellen.

Worüber wirst Du bei Koks.digital deinen Vortrag halten?

Aus meiner täglichen Arbeit mit meinen Kunden zeigt sich immer öfter, dass im Zuge der Inhalte-Produktion, die Distribution der Inhalte und deren Erfolgsmessung eine große Herausforderung darstellt. Ich werde versuchen aufzuzeigen, welche Kanäle man unbedingt auf dem Schirm haben sollte, mit welchen Formaten und Inhalten man diese Kanäle für sich gewinnen kann.

Was verbindet Dich mit dem Ruhrpott?

Eigentlich leider wenig. Wir hatten damals einen guten Freund der Familie. Er kam aus Bochum und ich kann mich noch erinnern, dass wir als Kinder oft in Bochum im Bergbaumuseum waren. Aktuell habe ich mehrere Kunden im Ruhrgebiet. Ich bin also immer öfter hier.

Maßgeschneiderte Lösungen digitaler Probleme – Konato

Harte Arbeit ohne Wenn und Aber gehörte schon immer zur Mentalität des Ruhrgebiets. Ob früher in den Zechen oder heute im Großraumbüro. Das Koks ist digital geworden und so entstehen auch neue Probleme und Herausforderungen. Diesen stellt sich die Konato GmbH mit breitgeschwellter Brust entgegen und packt die Probleme bei der Wurzel. Maßgeschneiderte Lösungen für ihre Kunden, das ist ihr Ziel. Wir freuen uns sehr über ihre Unterstützung bei Koks.digital und sind wirklich dankbar! Auch für das nette Interview mit Marc Frankenberger.

Wer seid Ihr?

Wir sind Nicole Werhausen, Dr. Sebastian Mai und Marc Frankenberger – die Gründer der Konato GmbH in Dortmund. Gegründet haben wir Ende 2015, nachdem wir im Vorfeld über ein Jahr in die Konzeption und die Entwicklung unserer Geschäftsidee als auch des ersten Produkts investiert hatten. Spezialisiert haben wir uns auf maßgeschneiderte, digitale Produkte. Um unseren Kunden als Partner bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsbereiche zur Seite zu stehen. Der Fokus liegt zunächst auf der Konzeption und der technischen Entwicklung von Beratungs- und Vertriebsplattformen, wie beispielsweise Zahnbox.info. Aktuell entwickeln wir zusammen mit unserem Partner Werhausen AG ein weiteres Produkt – die Controlling-Software KompAss. Wir kommen aus völlig verschiedenen Branchen, lieben aber alle Themen rund um die Digitalisierung und stehen auf Technik fast aller Art. Für die optimale digitale Transformation ist ein verlässlicher Partner mit Digitalkompetenz Voraussetzung. Konato ist dieser Partner.
Was macht den Ruhrpott als Standort besonders attraktiv?

Wenn über Start-Ups gesprochen wird, dann meist im Zusammenhang mit Berlin. Dass das Ruhrgebiet hier aber schon enorm aufgeholt hat, ist indes vermutlich noch nicht im ganzen Land bekannt. Dies mag daran liegen, dass die Start-Up Szene im Ruhrpott weniger Show ist, sondern mehr Arbeit, mehr Zusammenhalt und insgesamt mehr auf die eigene Idee fokussiert ist. Das gefällt uns persönlich sehr gut und spiegelt den Charakter des Ruhrpotts wider.

Herausheben muss man, dass hier im Ruhrpott die Infrastruktur hervorragend ist, das Land NRW (durch die Initiative DWNRW) ernsthaft gewillt ist, zu unterstützen, der Gründergeist an den vielen Universitäten aktiv gefördert wird und es viele gewachsene mittelständische Unternehmen gibt. Alles in allem eine tolle Mischung, die langfristig dafür sorgen wird, dass der Ruhrpott in einigen Jahren der Mittelpunkt der Start-Up-Szene sein wird.

Eine Vernetzung innerhalb der Szene sehe ich leider meist nur auf regionaler Ebene, innerhalb der Städte. Um diese Grenzen zu verschieben, sind Events wie die koks.digital sehr wichtig.

Warum unterstützt Ihr Koks.digital?

In erster Linie, weil wir davon überzeugt sind, dass der Ruhrpott einen Kongress wie koks.digital braucht. Weiterhin hat uns Holger Manzke schnell von dem Konzept überzeugen können, sodass wir gar nicht anders konnten, als „Ja“ zu sagen.

Wir freuen uns unheimlich, Sponsor der ersten koks.digital zu sein und versprechen uns viele neue Kontakte, tolle Speaker, interessante Leute und nicht zuletzt: eine tolle Party.

Was ist für Euch Digitales Koks?

Koks ist seit jeher der Brennstoff, der die Hochöfen des Ruhrpotts angefeuert hat. In Zeiten der Digitalisierung sind es Daten, Code und eine möglichst effiziente Kommunikation. Das Koks hat den Ruhrpott erfolgreich gemacht, heute sind es die vielen innovativen Hidden Champions aus dem Mittelstand und die agilen Start-Ups, die diesen Platz eingenommen haben. Wenig Show und harte Arbeit bleiben weiterhin Bestandteil unserer Mentalität. Was noch fehlt, um vielleicht das deutsche Silicon Valley zu werden, ist ein viel höheres Maß an Vernetzung und die Bündelung der gemeinsamen Kompetenzen. Aber auch jetzt schon ist der Ruhrpott in allen Belangen außergewöhnlich und einzigartig.

Lisa-Christin Paschedag – Display Advertising Strategies

Nachdem wir in der letzten Woche bereits damit begonnen haben, Euch unsere Sponsoren vorzustellen, möchten wir Euch natürlich auch unsere Speaker nicht vorenthalten! Zwar sind Sie auf unserer Homepage bereits zu finden, doch sollt Ihr die Möglichkeit bekommen, sie etwas besser kennenzulernen! Aus diesem Grund gibt es ab jetzt ausführlichere Infos. Wir beginnen mit Lisa-Christin Paschedag, die ihren Vortrag zum Thema Display Advertising Strategies und Real Time Bidding halten wird. Sie hat uns bereitwillig ein paar Fragen beantwortet und stellt sich so selbst vor. Vielen Dank dafür!

Stell Dich doch bitte einmal vor.

Ich heiße Lisa-Christin Paschedag, bin 29 Jahre alt und wohne in Menden im schönen Sauerland. Aktuell arbeite ich bei der Display Performance Agentur VIVALU mit Hauptsitz in Dortmund als Senior Account Managerin. Ich kümmere mich neben Predictive, Retargeting und Branding Kampagnen auch um die Themen PreRoll, TV Sync, Facebook und Twitter.

Nach meinem Studium an der TU Dortmund habe ich Ende 2010, durch ein Jahres-Praktikum bei einem Onlineshop für Druckerzubehör in Witten, die ersten Berührungspunkte mit der Online Marketing Branche gehabt. Von dort aus ging es dann im Januar 2012 nach Düsseldorf zur Affiliate Marketing Agentur ad-cons (heute Teil von „The Reach Group“). Bei der war ich knapp drei Jahre als (Senior) Account Managerin tätig, bis ich dann im November 2014 zur VIVALU GmbH wechselte. Nach fast drei Jahren Affiliate Marketing hatte ich einfach Lust mich fachlich weiterzuentwickeln und habe mich kopfüber in die Welt des Real Time Biddings gestürtzt. Und bisher fühle ich mich damit sehr wohl.

Welche Berührungspunkte hast Du zur Digitalen Transformation und was bedeutet das für Dich?

Die digitale Transformation berührt mittlerweile sicherlich jeden Menschen. Ganz gleich ob er beruflich damit zu tun hat, oder sich einfach nur so im Web bewegt. Gerade der Bereich Social Media hat in der letzten Zeit mit zahlreichen Apps wie Instagram und Snapchat völlig neue Wege der Kommunikation geschaffen und an Relevanz gewonnen. Sowohl für den User als auch für das Online Marketing. Gerade im Bereich Shopping vollzieht sich der Markt meiner Meinung nach gerade einer großen „Transformation“. Allen voran natürlich die Fashion/Beauty und Lifestyle Branche. Der Markt wird mehr und mehr durch die digital Influencer dominiert. Die Shopping Inspiration bekommt der User bei Instagram oder auf dem Blog. Von dort aus gelangt man zu Portalen wie stylelike.it oder liketoknow.it und erst dann in den Online Shop. Gerade im Shopping Bereich wird Instagram noch stark an Bedeutung gewinnen.

Im Job versuche ich natürlich immer am Puls der Zeit zu sein, um unseren Kunden einen optimalen und entsprechend auch zeitgemäßen Marketing Mix im performance Display Kanal anbieten zu können. Kanal- und Device-übergreifendes Tracking und die einheitliche Ansprache des Users über diese, sowie der Umgang mit den über DSP’s generierten Daten und die tatsächliche Nutzung dieser für die Weiterentwicklung der OM Kanäle sollte in Zukunft in den Fokus rücken. Ich denke das würde vor allem Advertiser, aber auch Publisher und Agenturen nach vorne bringen.

Worüber wirst Du bei Koks.digital deinen Vortrag halten?

Ich widme mich in meinem Vortrag dem Real Time Bidding Markt und der Fragestellungen „Warum RTB: Entwicklung und Vor-und Nachteile“ und „Was bietet RTB für Möglichkeiten: Kanäle, Platzierungen und Ziele“. So ganz steht der Vortrag noch nicht, aber in diese Richtung wird es gehen.

Was verbindet Dich mit dem Ruhrpott und wie siehst Du hier die Zukunft des Digitalen Marketings?

Da ich quasi „umme Ecke“ wohne, und auch mein Studium in Dortmund an der technischen Universität absolviert habe, fühle ich mich dem Ruhgebiet sehr verbunden. Ich habe viele Freunde hier und verbringe den Großteil meiner Freizeit in Dortmund. Dass es mich dann auch noch beruflich wieder hier her verschlagen hat, war eine glückliche Fügung!

Meiner Meinung nach wird das Ruhrgebiet noch viel zu wenig in den „Digitalen Fokus“ gestellt. Man steht im Schatten der großen 2 in NRW: Düsseldorf und Köln. Wir haben einige interessante Onlineshops, Agenturen und Technologie Anbieter hier, die es gilt zu vernetzten, um gemeinsam weiter zu wachsen. Daher freue ich mich sehr über Veranstaltungen wie etwa den OM-Pott und natürlich die Koks-Digital.

Kleines Team mit großem Einfluss – AGOM

Koks.digital – eine Konferenz für digitales Marketing im Herzen des Ruhrgebiets. Das wurde längst überfällig und deswegen haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die digital Natives und Hidden Champions der Online Marketing Szene zusammenzutrommeln, um über eben jenes Thema zu sprechen. Auf Augenhöhe und ohne Faxen, wie man das eben im Ruhrpott so macht! So werden unsere Speaker aus erster Hand ihr Fachwissen an Euch weitergeben und Ihr bekommt die Möglichkeit, Euch weiter zu vernetzen.

Doch so ein ambitioniertes Vorhaben lässt sich nicht ohne Unterstützung über die Bühne bringen und so haben auch wir uns in unserem Netzwerk umgesehen. Glücklicherweise gab es zahlreiche begeisterte Reaktionen und Koks.digital stieß auf großes Interesse. Deswegen wollen wir nun damit anfangen, Euch unsere Sponsoren vorzustellen. Ohne sie gäbe es wohl keine Konferenz für digitales Marketing in Bochum und aus diesem Grund sind wir ihnen sehr dankbar! Den Anfang macht AGOM und wer dahinter steckt, das erzählen sie Euch am besten selbst. Vielen Dank an Axel für das nette Interview!

Wer seid Ihr?

AGOM ist ein kleines, feines Team von sechs Leuten – Tendenz steigend. Wir gründeten uns 2012 und unterstützen unsere Kunden in den Bereichen Suchmaschinenmarketing und Webanalyse. Wir sind Digital Marketing Natives und das verstehen wir nicht als unseren Beitrag zur steigenden Anzahl anglifizierter Buzzwords. Wir haben alle eine längere, persönliche Historie im Online Marketing. Aus starkem Interesse ist dabei eine Tätigkeit geworden, die uns begeistert und die uns erfreulicherweise auch noch die Existenz sichert. Innerhalb unseres Teams haben sich ganz natürlich unterschiedliche Schwerpunkte ergeben, also Bereiche des Online Marketings, für die man brennt und in denen man Experten-Kompetenz aufgebaut hat.

Was macht den Ruhrpott als Standort besonders attraktiv für Euch?

Zuallererst: wir leben hier und das sehr gerne  Der Ruhrpott ist darüber hinaus ein super angenehmes Pflaster, wo sich die Agenturen noch nicht gegenseitig auf die Füße treten. Ganz im Gegenteil: vor einigen Jahren kannte man sich noch nicht einmal. Das war auch der Grund, warum ich den SEO Stammtisch Ruhrgebiet ins Leben gerufen habe. Daraus ist ein Netzwerk entstanden, das viel Kommunikation und eher wenig Konkurrenz untereinander brachte.

Ein weiterer Punkt ist die Infrastruktur. Autobahnen, Flughäfen, Bahnhöfe: das ist hier alles „um die Ecke“. Außerdem ist der Pott auf der Deutschlandkarte schön in der Mitte. Wir betreuen mittelständische Unternehmen aus DACH und da ist uns eine gute Anbindung wichtig. Das betrifft ganz besonders die Kunden, die aus dem Pott oder dessen Umgebung kommen. Man glaubt gar nicht, wie einfach manche Prozesse werden, wenn man sich zusammensetzt und gemeinsam auf den Screen schaut.

Warum unterstützt Ihr Koks.digital?

Es wurde Zeit, dass der Ruhrpott einen eigenen Kongress bekommt. Außerdem hat uns das Konzept von Koks.digital überzeugt. In den letzten 16 Jahren habe ich viele Kongresse besucht. Das ist aber weniger geworden. Irgendwann hat man die Speaker – und das sind überwiegend echt klasse Leute mit massig Online Marketing Kompetenz – alle schon einmal erlebt. Es kommt nichts wirklich Neues mehr und meistens lernt man gar nicht mehr so viele Leute kennen, weil man sowieso schon vernetzt ist. Man bewegt sich in der eigenen Szene.

Von Koks.digital verspreche ich mir ein Event, das darüber hinausgeht. Ich freue mich auf viele neue Gesichter und auf die Vorträge meine Speaker-Kollegen.

Was ist für Euch Digitales Koks?

Im Ruhrpott erleben wir täglich den Strukturwandel. Hier gibt es unglaublich viele, innovative Ideen. Dabei werden die Dinge ruhrgebietstypisch pragmatisch angegangen: es wird gemacht und nicht geschwätzt. Man befindet sich also laufend in kreativen Prozessen und der Blick über den Tellerrand ist im Ruhrpott von Haus aus vorgegeben. Zusammen genommen ergibt das einen beachtlichen Drive. Wenn man sich mitnehmen lässt, fühlt sich das manchmal durchaus an wie digitales Koks. Unsere Arbeit macht deshalb Spaß und das ist für uns das Wichtigste.

Aus dem Herzen des Ruhrgebiets