17. August 2017 koks.digital

Investitionen in Zukunftsbranchen – Initiativkreis Ruhr

Im ersten Beitrag zum Initiativkreis Ruhr ging es um die Entwicklung und Umsetzbarkeit einer Geschäftsidee. Denn der Initiativkreis Ruhr gibt mit seinem Projekt Smart am Start GründerInnen die Chance, mit erfahrenen Entscheidern aus etablierten Unternehmen im Ruhrgebiet in Kontakt zu treten und sich mit ihnen über ihre Gründungsidee auszutauschen.

Ist dieser Schritt gemacht und die Geschäftsidee scheint erfolgversprechend, muss ein Konzept ausgearbeitet werden. Es braucht einen Businessplan mit Meilensteinen, die erreicht werden wollen. Dabei drängt sich meist recht schnell die Frage auf: Wie soll das alles finanziert werden?

Der Gründerfonds Ruhr

Gemeinsam mit der NRW.BANK hat der Initiativkreis Ruhr den Gründerfonds Ruhr mit Sitz in Essen ins Leben gerufen – den ersten gemeinsam von Industrieunternehmen und Banken finanzierten Frühphasenfonds der Rhein-Ruhr-Region. Durch die Beteiligung von 11 Investoren sind mehr als 30 Millionen Euro zusammengekommen. Von dem Gründerfonds Ruhr können zahlreiche junge innovative Unternehmen im Ruhrgebiet profitieren.

„In Nordrhein-Westfalen soll jede gute Idee die passende Finanzierung erhalten – das ist unser Ziel als Förderbank“, sagt Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK und Gründungsbeauftragter des Initiativkreises Ruhr. „Mit dem Gründerfonds Ruhr haben wir eine Lücke in der Finanzierungslandschaft des Ruhrgebiets geschlossen. Innovative Jungunternehmen profitieren nicht nur von der finanziellen Unterstützung, sondern auch von der Beratung, dem Know-how sowie dem professionellen Partnernetzwerk von Fondsmanagement und Initiativkreis Ruhr.“

Der Pott hält zusammen

Namhafte Unternehmen haben sich der Idee angeschlossen, Jungunternehmen aus der Region zu unterstützen. Mit dabei sind die Brost-Stiftung, Evonik, innogy SE, die Kötter Unternehmensgruppe, die NATIONAL-BANK AG, die Phoenix Beteiligungsgesellschaft mbH, die RAG-Stiftung, die Ruhr24 GmbH & Co. KG, die SMS group sowie thyssenkrupp.

„Der Gründerfonds Ruhr ist in seiner Ausrichtung und seiner Zusammensetzung etwas völlig Neues“, sagt Bernd Tönjes, Moderator des Initiativkreises Ruhr und Vorstandsvorsitzender der RAG Aktiengesellschaft. Durch Projekte wie diese stärkt sich das Ruhrgebiet von innen heraus und der Mut potenzieller GründerInnen aus Zukunftsbranchen wird gefördert. Davon profitiert nicht nur die StartUp-Kultur, sondern die gesamte Region.

Große Chancen in Zukunftsbranchen

Im Investitionsfokus des Gründerfonds Ruhr stehen innovative, technologieorientierte Unternehmen mit starkem Wachstumspotenzial aus den Bereichen Chemie und neue Werkstoffe, Energie und Industrie, Life Sciences und Gesundheit, Logistik und Handel sowie digitale Wirtschaft. Das Fondsmanagement übernimmt die NRW.BANK.

Der Gründerfonds Ruhr stieß bereits auf sehr viel positive Resonanz. Wer sich weitergehend informieren und von den Möglichkeiten des Gründerfonds Ruhr profitieren möchte, kann dies hier tun.

Alle Infos zum Initiativkreis Ruhr und seinen Projekten unter www.i-r.de/projekte/aktuelle-projekte. Der Initiativkreis Ruhr gehört ebenfalls zu den Initiatoren von koks.digital. Vielen Dank für die Unterstützung!